Ein ASB-Mitarbeiter mit freundlichem Gesichtsausdruck misst Temperatur bei einer geflüchteten Person.

Im Einsatz für Geflüchtete

ASB NRW hilft NRW-weit bei der Versorgung von Menschen aus der Ukraine

In den vergangenen Wochen sind mehr als 100.000 Menschen aus der Ukraine nach Nordrhein-Westfalen geflüchtet. Der Arbeiter-Samariter-Bund NRW (ASB NRW), Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, arbeitet seitdem auf Hochtouren. Seine Helfer*innen sind im ganzen Land im Einsatz, um geflüchtete Menschen zu versorgen und zu betreuen.

Hilfsgüter für die Kriegsgebiete

Die Hilfen des ASB NRW für die aus den Kriegsgebieten geflohenen Menschen sind vielfältig. Es werden Sachspenden gesammelt, Sammelstellen eingerichtet und Hilfsgütertransporte organisiert. Der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland hat zum Beispiel einen Krankentransportwagen, voll beladen mit medizinischen Hilfsgütern, ins Kriegsgebiet geschickt. Das von der AccuMeda Gruppe gespendete Fahrzeug wurde in Düsseldorf aufbereitet und anschließend vom ASB in Münster mit Hilfsmaterialien und diverser Medizintechnik, wie Fahrtragen, Krankentragen, Notfallrucksäcken, Beatmungsgeräten oder Defibrillatoren ausgestattet.

Erstversorgung und Spontan-Einsätze

Viele Menschen, die gerade in NRW ankommen, werden von ASB-Mitarbeitenden begrüßt. Denn die Samariter*innen unterstützen die Kommunen vielerorts bei ihrer Registrierung und Erstversorgung. So betreibt der ASB Köln im Auftrag der Stadt Köln eine vorläufige Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete am Kölner Hauptbahnhof. Hier können sich die Menschen nach den anstrengenden Tagen der Flucht aufwärmen und werden mit Essen und Trinken versorgt, bevor sie die Weiterreise in eine der größeren Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes antreten. Auch bei kurzfristigen Einsätzen ist der ASB zur Stelle. Als zum Beispiel in Bochum an einem Abend 200 aus der Ukraine geflüchtete Menschen erwartet wurden, konnte sich die Stadt Bochum auf die Hilfe vieler Ehrenamtlicher verlassen, die die Menschen betreuten und versorgten.

Besondere Herausforderungen durch Corona

In vielen Städten NRWs bereitet der ASB zudem Unterkünfte für Geflüchtete vor, organisiert die Logistik vor Ort, betreut die Menschen und kümmert sich um ihre medizinische Versorgung. Auch die besonderen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie spielen dabei eine Rolle. Beispielsweise in Bielefeld hat der ASB Regionalverband OWL eine Corona-Quarantäne-Unterkunft eingerichtet und versorgt dort positiv getestete Geflüchtete.

Auch in der Ukraine aktiv

Aber nicht nur in NRW und deutschlandweit ist der ASB im Einsatz. Die Samariter*innen helfen im Rahmen der Auslandshilfe auch in der Ukraine selbst. Außerdem gibt es den Ukrainischen Samariterbund, dessen hauptamtliche und ehrenamtliche Helfer*innen Hilfsgüter verteilen, kranke und alte Menschen unterstützen und ihren Mitbürger*innen, wo sie können, zur Seite stehen.

Laufende Informationen über Einsätze

Unter asb-nrw.de/ukraine-hilfe-aus-nrw informiert der ASB NRW stetig über seine vielfältigen Einsätze und Aktionen vor Ort.

 

 

Bild: © ASB/B. Bechtloff